"..you never know what happens, if you are on stage with Anna Anderluh." (Anna Laszlo)

"They say leave me the birds and the bees, and i say yes but leave me the TV and some fat cheese too" so singt Anna Anderluh von der Notwendigkeit des Sinnlosen, Verwegenen und Blöden. Ihre „Dirty Anderluh Kunstlieder“  sind lyrische Avantpopsongs mit hohem Improvisationsanteil und spielerisch einfließenden, erfrischend fremd anmutenden vokalen Variationen.

Expressiv, aber frei von Eitelkeit schraubt sich ihre Stimme zart, melismatisch in die Höhe um dort in schreiende Multiphonics und Distortion zu zerbrechen und im nächsten Moment über mongolische Ober - und Untertongesänge in Untiefen zu rasseln. 
Begleitet von einer von ihr spezifizierten Autoharp, dem indischen Harmonium, dem präparierten Klavier oder minimalistischen Loops, die von ihrer Stimme oder diversen schönen, kleinen Dingen live erzeugt werden, entführt sie in eine sinnliche Traumwelt, die einem vor lauter Staunen den Atem verschlägt.
Wer sich ein Abendberieselungsprogramm auf einer Einbahnstraße erwartet ist bei Anna Anderluh an der falschen Adresse.
Es geht um Kommunikation. - mit dem Publikum, den Instrumenten, der Stimme, dem Klang selbst, mit einem selbst. Es geht um berührt werden, vor den Kopf gestoßen werden, Humor, Reflektieren, Resonanz.

 



Autoharp... aha und wos soll des sein?